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Standortportrait Langenhagen

1. Langenhagen - Stadt in Bewegung

Langenhagen ist mit seinen über 50.000 Einwohnern eine der größten Gemeinden in der Region Hannover. Die Stadt verfügt bei einer Gesamtfläche von exakt 7.179 Hektar über Qualitäten, die weit über ein Mittelzentrum hinausreichen. Langenhagen mit seinem facettenreichen Profil ist eine Stadt, in der man nicht nur gerne wohnt, sondern ebenso gut und erfolgreich arbeiten kann.

Die industrielle Aufwärtsentwicklung der seit 1900 mit der Bezeichnung ?Stadt? ausgestatteten Ortschaft Langenhagen begann mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Hannover ? Visselhövede 1890 und dem Bau des Brinker Hafens am Mittellandkanal 1916. 22 Jahre später war Langenhagen durch Zusammenschluss mit der Nachbargemeinde Brink bereits zu einem wirtschaftlich starken Gemeinwesen geworden, das jedoch in den Jahren 1940 bis 1945 zu 65 Prozent zerstört und damit in seinem Entwicklungsdrang kurzfristig zurück geworfen wurde. Eine rege Bautätigkeit nach dem Krieg beseitigte die schweren Schäden schnell und schuf darüber hinaus völlig neue Wohngebiete.

Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 konnte die Selbstständigkeit der Stadt erhalten werden. Sie wurde mit den Gemeinden Engelbostel, Godshorn, Kaltenweide, Krähenwinkel und Schulenburg ? diese als Ortsteile mit Ortschaftsverfassung ? zu einer neuen Stadt zusammengeschlossen. Mit der Bildung der Region Hannover erhielt Langenhagen zum 01.11.2001 den offiziellen Status einer selbstständigen Stadt, in der sich die 5 außen liegenden Ortsteile ihre ländliche Beschaulichkeit bewahrt haben.

Die noch recht junge Stadt Langenhagen hat sich dennoch - insbesondere in den letzten Jahrzehnten - von einem Ort mit eher dörflichem Charakter zu einer Stadt mit blühendem städtischem Gemeinwesen mit einem hohen Wohnwert als auch zum bedeutendsten Gewerbe- und Industriestandort in der Region Hannover entwickelt.


Langenhagen ? Wirtschaftskraft Nr.1

Über 29.000 Menschen arbeiten bei mehr als 3.600 Wirtschaftsunternehmen in Langenhagen. Damit ist Langenhagen nach der Landeshauptstadt Hannover die stärkste Wirtschaftskraft in der Region. Dominierende Branchen sind dabei Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe. Von diesen Arbeitsplätzen sind etwa 8.000 bis 10.000 in den letzen 15 Jahren entstanden. Die größte Konzentration dieser Arbeitsplätze findet sich im Bereich des internationalen Flughafens Hannover-Langenhagen. In den Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar flughafenbezogen bzw. entsprechend abhängig tätig sind, werden rund 8.000 Arbeitsplätze bereitgestellt. Diese Zahlen unterstreichen die Rolle Langenhagens als unternehmerfreundlichen Standort mit qualifizierten Arbeitskräften auf einem angemessenem Lohn- und Gehaltsniveau.

Langenhagens Einzugsgebiet an Arbeitskräften geht jedoch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Die Stadt übt Zentralitätsfunktion für den gesamten nördlichen Bereich der Region Hannover aus. Täglich pendeln mehr als 22.000 Menschen nach Langenhagen, ca. 12.000 Personen haben ihre Arbeitsstelle außerhalb der Stadt. Die ungewöhnlich hohe Bedeutung des Langenhagener Arbeitsmarktes für die Region Hannover zeigt sich im deutlichen Berufspendlerüberschuss in die Stadt Langenhagen. Damit weicht die Stadt von dem sonstigen Bild anderer ?Großstadt-Randstädte? ab, die im Allgemeinen eine negative Pendlerbilanz haben.

Die Stadt Langenhagen bietet eine Vielfalt an attraktiven Gewerbeflächen. Von insgesamt über 426 ha voll erschlossenen Gewerbeflächen stehen derzeit noch etwa 100 ha für ansiedlungswillige Betriebe zur Verfügung.

Eine besondere Standortgunst für Unternehmen ergibt sich auch aus der zentralen Lage Langenhagens mit vielfältigen Vorteilen. Insbesondere der internationale Verkehrsflughafen Hannover-Langenhagen in den eigenen Stadtgrenzen sowie die Autobahnanschlüsse der Autobahnen A 2 Richtung Dortmund-Berlin und der A 352 Richtung Hamburg bieten eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur. Die nur wenige Kilometer entfernte Anschlussstelle der A 7 komplettiert die gute Anbindung in Richtung Süden. Alle Gewerbegebiete Langenhagens sind maximal drei Autominuten von den Anschlussstellen entfernt. IC und ICE-Verbindungen sind über den acht Kilometer entfernten Hauptbahnhof Hannover gut erreichbar. Gütergleise sind in Langenhagen selbst in den Gewerbegebieten oder in kurzer Distanz vorhanden. Damit stellt Langenhagen gerade auch logistisch für Unternehmen eine Top-Adresse in Niedersachsen dar.

Langenhagens Wirtschaftsstruktur ist gekennzeichnet durch einen ausgewogenen Mix von Großunternehmen und Mittelstandsbetrieben, von der Metallverarbeitung, CD-Produktion, Zigaretten-, Nahrungs- und Genußmittelindustrie, Groß- und Einzelhandel, Handwerk, Verkehrsgewerbe (u. a. Flughafen), Büromaschinen, Telekommunikation bis zu einem hoch entwickeltem Angebot qualifizierter Dienstleister. Namhafte Unternehmen wie Universal, Konica Minolta, die Daimler Chrysler AG, Reemtsma, MTU oder die Vodafone D2 GmbH betreiben von Langenhagen aus teilweise europa- oder sogar weltweit ihre Geschäfte. Neben weiteren Großbetrieben ist die hohe Zahl von mittelständischen Betrieben aus verschiedensten Branchen hervorzuheben.

Insbesondere im Stadtzentrum, dem City-Center-Langenhagen mit angeschlossenem Supermarkt und der Europa-Markthalle sowie auf der Walsroder Straße findet sich weiterhin eine große Auswahl unterschiedlicher Einzelhandelsbetriebe für jeden Bedarf.

Abgerundet wird das unternehmerfreundliche Klima in Langenhagen u. a. durch einen aktiven Wirtschaftsklub, der u. a. mit seinem sozialen und gemeinnützigen Engagement seiner etwa 100 Mitgliedsunternehmen ein wichtiger Akteur im täglichen Geschehen Langenhagens geworden ist.

Eine Verbindung zwischen Beruf und Familie wird zukünftig die vom Wirtschaftsklub initiierte ?Kita Unlimited? schaffen. Betreuungszeiten von 6.30 Uhr bis 21.00 Uhr sollen dafür sorgen, dass Karriere und Familie in Langenhagen kein Widerspruch mehr sein muss. Auch die Stadt Langenhagen hat den unternehmerischen ?Erfolgsfaktor Familie? erkannt und ein landesweit beachtetes und ausgezeichnetes Modellprojekt zur Vereinbarung von Elternschaft und Beruf (FaBeLhaft) ins Leben gerufen, dass sich u. a. für Berufschancen von Müttern und Vätern, Kinderbetreuung für unterschiedliche Altersgruppen und Tageszeiten sowie berufliche Weiterbildung und Angebote der Familienbildung einsetzt. Daneben sind im Rahmen des ?audits berufundfamilie? bereits die Stadtverwaltung sowie einige Betriebe in Langenhagen als ?familienbewusste Unternehmen? zertifiziert worden.


Langenhagen ? Stadt zum Leben

Nicht nur als Arbeitsort ist Langenhagen eine gute Adresse. Langenhagen bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Einwohnern der Umlandgemeinden und Besuchern außerdem vielfältige soziale und kulturelle Einrichtungen, die diese Stadt als Schwerpunkt in der Region Hannover ausweisen.

Die Ausstattung auf dem Bildungssektor darf als vorbildlich gelten: Neben Grundschulen, Hauptschulen, Realschule, Integrierter Gesamtschule und Gymnasium gibt es Sonderschulen für Lernhilfe und Sprachbehinderte, sowie Einrichtungen der Lebenshilfe für geistig behinderte Kinder. Die Kindergarten- und Kinderhortplätze decken den vorhandenen Bedarf für Familien vollständig ab.
Trotz der unmittelbaren Nachbarschaft zu Hannover konnte Langenhagen ein lebhaftes kulturelles Eigenleben auf den verschiedensten Gebieten entwickeln. Besonders hervorzuheben sind die Volkshochschule, die Musikschule, der Kunstverein sowie die ?Mimuse?, das größte Kleinkunstfestival Norddeutschlands.

Den kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der Stadt bildet das Stadtzentrum mit dem Rathaus, dem Kulturtreff ?daunstärs?, der Hauptpost, der Polizei, der auch von Besuchern aus Umlandgemeinden stark frequentierten Europamarkthalle, dem Einkaufszentrum CCL, der Geschäftspassage und dem Wochenmarkt, den zahlreichen Restaurants und Hotels, sowie einer großen Anzahl Arztpraxen unterschiedlicher Fachrichtungen. 1999 wurde das Stadthaus, in dem unter anderem vier Kinos, die Stadtbibliothek, das Jugendamt und ein Veranstaltungssaal zu finden sind, eröffnet.

Von der Stadtmitte aus sind zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Sportanlagen, Grünanlagen, der Stadtpark sowie die Pferderennbahn ?Neue Bult?, die einzige Galopprennbahn im weiten Umkreis, auf der unter anderem hoch dotierte und international besetzte Rennen gestartet werden, auf angenehmen Wegen zu Fuß erreichbar.

In der Stadt befinden sich ein Hallenbad mit beheiztem Freibad sowie zwei Strandbäder und eine große Anzahl von Sportplätzen verschiedenster Art, u. a. ein Golfplatz und eine Poloanlage.

Die Erholungsflächen der Stadt wurden in den letzten Jahren wesentlich erweitert. Der Stadtpark ?In den Heestern?, der neu gestaltete Wietzepark, der Eichenpark sowie der Brinker Park sind wichtige Bestandteile des harmonischen und wohnenswerten Stadtbildes.

Auch der Mobilität der Langenhagener Einwohnerinnen und Einwohner ist in dieser Stadt keine Grenze gesetzt. Erstmals nach 1937 befuhr Ende April 1988 wieder eine Stadtbahn Langenhagener Stadtgebiet. Seit September 1991 fährt die Stadtbahn in das Stadtzentrum. Damit hat Langenhagen nicht nur ein schnelles und umweltfreundliches Verkehrssystem, sondern ist auch optimal in das regionale Verkehrsnetz eingebunden. Auch eine zentrale Umsteigeanlage zwischen der Stadtbahn und den Buslinien, die Langenhagen und seine Umgebung erschließen, gibt es in der Stadtmitte. Seit dem Sommer 2000 verfügt Langenhagen außerdem über vier Bahnhöfe an den neuen S-Bahnlinien und bietet damit auf dem Landwege Anschluss ?in alle Welt?.

Im Bereich der Wohnbauentwicklung sind neben den bestehenden attraktiven Baugebieten weitere größere städtebauliche Entwicklungen möglich. So entsteht nördlich von Kaltenweide seit 1998 das Wohngebiet ?Weiherfeld?, in dem 2.600 neue Wohnungen geplant sind. Bereits Ende 1999 zogen in dem mittlerweile sehr gefragten Baugebiet die ersten Anwohner ein. Bis zum Jahr 2010 soll der neue Stadtteil endgültig fertig sein, in dem dann etwa 5000 Menschen wohnen werden. Daneben bietet die Stadt Langenhagen in attraktiven Wohnlagen laufend Baugrundstücke für Ein- oder Zweifamilienhäuser an.


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